

VERVAEKE stellt den ersten ADR-zertifizierten Wasserstoff-Lkw in Europa vor und markiert damit einen Durchbruch in der emissionsfreien Chemielogistik
VERVAEKE, europäischer Marktführer im Tanktransport für die Chemie-, Petrochemie- und Gasindustrie, hat mit der Einführung des ersten ADR-zugelassenen Wasserstoff-Lkw in Europa einen mutigen Schritt in Richtung Dekarbonisierung des Chemietransports unternommen. Das in enger Zusammenarbeit mit Nobian entwickelte Projekt zeigt, dass die strengen Sicherheitsanforderungen für die Logistik gefährlicher Güter vollständig mit Nachhaltigkeit und operativer Exzellenz in Einklang gebracht werden können. Durch den Einsatz dieses Wasserstoff-Lkw in der aktiven Chemielogistik zeigt VERVAEKE, dass die emissionsfreie Technologie nun bereit ist, die anspruchsvollen Vorschriften des ADR-Transports zu erfüllen.
„Die Einführung des ersten ADR-zertifizierten Wasserstoff-Lkw in unsere Flotte ist mehr als nur ein Innovationsmeilenstein – sie ist der Beweis dafür, dass Nachhaltigkeit, Sicherheit und Qualität sich gegenseitig verstärken können“, sagt Frédéric Derumeaux, CEO von VERVAEKE. „Wir sind stolz darauf, in unserer Branche eine Vorreiterrolle einzunehmen und zu zeigen, dass saubere Technologien mit den strengen Betriebsstandards für den Transport von Chemikalien voll und ganz vereinbar sind.“
Wasserstoff: eine praktische und zukunftssichere Lösung für den Transport schwerer Chemikalien
Wasserstoff bietet eine einzigartige Kombination aus großer Reichweite, effizienter Nutzlastkapazität und schneller Betankung – Leistungsmerkmale, die für den Transport großer Mengen an Chemikalien unerlässlich sind. Diese Eigenschaften machen Wasserstoff besonders geeignet für ADR-klassifizierte Logistik, bei der Gewicht, Betriebszeit und operative Flexibilität entscheidend sind.
In diesem Pilotprojekt, das in Zusammenarbeit mit dem Salz- une Chemieproduzenten Nobian gestartet wurde, wird der Wasserstoff-Lkw zunächst auf Strecken in der Region Rotterdam eingesetzt. Mit einer erwarteten jährlichen Laufleistung von rund 100.000 Kilometern ersetzt das Fahrzeug einen herkömmlichen Diesel-Lkw und reduziert die CO₂-Emissionen auf null in einem Transportsegment, in dem nachhaltige Alternativen nach wie vor rar sind.
„Dieses Wasserstoff-Pilotprojekt unterstützt die Nachhaltigkeitsziele von Nobian und beschleunigt den Übergang zu einer zukunftssicheren, emissionsfreien Logistikkette, wobei Wasserstoff ein klares Potenzial für den sicheren und emissionsarmen Transport wichtiger Chemikalien bietet“, sagt Rein Hendriks, Director Business Planning bei Nobian. „Dieses Projekt zeigt, wie eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette Ambitionen in reale Auswirkungen umsetzt, während wir gemeinsam mit unseren Partnern grüner wachsen.“
Nachhaltigkeit ohne Kompromisse
Für VERVAEKE ist die Einführung der Wasserstofftechnologie Teil einer umfassenderen Strategie, um eine nachhaltigere Zukunft für die Logistik zu schaffen und gleichzeitig die langjährige Führungsposition des Unternehmens in Sachen Sicherheit und Qualität zu behaupten.
Zu den wichtigsten Vorteilen des Wasserstoff-Lkw gehören:
- ADR-zertifiziertes Design, das die vollständige Kompatibilität mit dem Transport gefährlicher Güter gewährleistet
- Keine Abgasemissionen, was die Dekarbonisierungsziele der chemischen Industrie unterstützt
- Schnelles Betanken, wodurch eine nahtlose Integration in bestehende Logistikpläne möglich ist
- Geringeres Fahrzeuggewicht im Vergleich zu batterieelektrischen Alternativen, wodurch die Nutzlastkapazität erhalten bleibt
- Hohe Betriebsverfügbarkeit, die für missionskritische Chemikalientransporte unerlässlich ist
Gemeinsamer Vorstoß für den Wandel in der Branche
Dieses Wasserstoff-Pilotprojekt spiegelt die enge Zusammenarbeit zwischen VERVAEKE, Nobian und Technologiepartnern wider. Es zeigt, wie gemeinsames Engagement und abgestimmtes Fachwissen den Übergang zu saubereren Transportlösungen beschleunigen können.
„Mit dem Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur und der Weiterentwicklung der Technologie sehen wir großes Potenzial für eine Skalierung“, fügt Frédéric Derumeaux hinzu. „Dieses Pilotprojekt ist nur der Anfang – wir sind entschlossen, nachhaltige Innovationen in der ADR-Logistik voranzutreiben.“